Gülleaufbe­reitung

Stickstoff reduzieren mit dem Stickstoffbrecher Gazoo

Im Geschlossenen Kreislauf Schadstoffe mindern

Der Stickstoffbrecher Gazoo von JOZ ist eine Lösung im geschlossenen Kreislauf, mit der du Gülle verarbeiten und Stickstoff um bis zu 80% reduzieren kannst. Ein weiterer Vorteil ist, dass du nicht nur Stickstoff reduzierst, sondern auch Methan!

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Illustration vom Stickstoffbrecher – Stickstoff reduzieren

Phase 1: Stickstoff reduzieren

So funktioniert der Stickstoffbrecher

Mit dem Stickstoffbrecher Gazoo wird der Stickstoff in zwei Schritten reduziert. Durch das Hinzufügen einer Basis oder die Zuführung von Wärme werden der dünflüssige Anteil verdampft. Dabei entstehen die beiden Restprodukte Ammoniak und Restwasser.

Das Restwasser wiederverwenden

Du kannst das Restwasser aufs Land ausbringen oder in den Stall zurückpumpen. Wenn es in den Stall zurückgepumpt wird, kann es hier über den Gittern versprüht werden, um die Oberfläche der Gitter zu reinigen.

Durch das Sprühen des Restwasser über die Gitter wird eine Reduzierung der Ammoniakemissionen aus dem Stall erreicht. Das bedeutet für Spaltenböden eine Reduzierung der Emissionen um 62 % im Vergleich zu einem traditionellen Milchviehstall mit Spaltenboden, der einen Emissionsfaktor von 13 kg Ammoniak pro Jahr und Tier aufweist. Bei einem geschlossenen Boden wird eine Reduzierung um 63 % erreicht.

Phase 2: Ammoniak verarbeiten

Aus Ammoniak Kunstdünger herstellen

In der zweiten Phase des Verarbeitungsprozesses wird das gasförmige Ammoniak im Stickstoffbrecher verarbeitet. Ammoniak ist ein wichtiges Halbfabrikat bei der Herstellung von Kunstdünger. Durch Zugabe von Salpetersäure zum Ammoniak entsteht Kalkammonsalpeter, das als Flüssigdünger genutzt werden kann.

Durch die Trennung der Gülle und die Anwendung des Gazoo kannst du also aus dem Ammoniak, das aus der Gülle von Tieren stammt, Kunstdünger herstellen. Die Emmissionen des Stalls und beim Ausbringen werden so erheblich reduziert, genau so wie die Stickstoffproduktion der Kühe.

Illustration vom Stickstoffbrecher – Ammoniak verarbeiten

Phase 3: Methan

Methan in CO2 umwandeln

Nach CO2 gilt Methan als wichtigstes Treibhausgas. Dabei ist die Wirkung von Methan als Treibhausgas 23 mal stärker als die von CO2. Methan lässt sich aber in CO2 umwandeln, wodurch der Gazoo eine Methanreduktion ermöglicht. Methan entsteht im organischen Anteil der Gülle.

Durch die Trennung der Gülle und das Brechen des Stickstoffs entsteht Restwasser. Indem das Restwasser zurückgepumpt und über die Bodenfläche gesprüht wird, wird die Menge der organischen Gülle im Auffangbecken reduziert. Das verringert den Methanausstoß im Stall. Bei der Trennung der Gülle entsteht ein dickflüssiger und ein dünnflüssiger Teil.

Wenn der dickflüssige Teil in einem abgeschlossenen Raum gesammelt wird, kann das als Treibhausgas freigesetzte Methan aufgefangen und zum Gazoo geleitet werden. Im Gazoo befindet sich eine Glühspirale, die das Methan verbrennt und in CO2 umwandelt.

Vorteile des Stickstoffbrechers Gazoo

Geringere Anschaffungs­kosten für Kunstdünger

Bessere und schnellere Aufnahme von Stickstoff in Flüssigform

Ammoniak­reduktion

Umwandlung von organischem Stickstoff in anorganischen Stickstoff

Ca. 20% mehr Platz im Güllekeller

Mehr Stickstoffraum, keine Schrumpfung

Weniger Kosten vom Absetzen von Gülle bei Gülleüberschuss

Ein Rechenbeispiel

Eine Kuh produziert 120 kg Stickstoff im Jahr:

  • 60 kg sind in der organischen Gülle enthalten (verdampft und wird nicht ausgespült)
  • 60 kg sind im Ammonium enthalten (flüssiger Ammoniak)

Mit dem Gazoo können die 60 kg Stickstoff aus dem Ammonium auf 12 kg Stickstoff reduziert werden. Damit wird eine Stickstoffreduktion von 80 % erreicht!

Ist der Gazoo beste Lösung für Rindergülle?

Die gesetzlichen Vorgaben zum Thema Stickstoffemissionen ändern sich laufend. Dabei werden die Vorschriften immer strenger, und als Landwirt muss sich darauf immer wieder neu reagieren. Aber wie macht man das? Was ist heute die beste Lösung für Rindergülle? Milchviehhalter Gerjan Roetert berichtet, wie er auf seinem Betrieb an die Sache herangeht.

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Ein sauberer Boden für gesunde Kühe

Kuhkomfort, Tierwohl und Hygiene können nicht getrennt voneinander betrachtet werden, da sie einander beeinflussen. Deshalb achtet JOZ bei jeder Lösung insbesondere auf diese drei Aspekte.

Der Kuhkomfort ist schließlich ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Milchviehhaltung. Infektiöse Klauenkrankheiten wie Mortellaro, Klauenfäule und Panaritium werden von Bakterien in der Rindergülle verursacht. Diese Krankheiten können für Schäden an den Tieren sorgen und zum anderen zu dirketen wirtschaftlichen Schäden führen. Gute Klauengesundheit trägt daher nicht nur zum Tierwohl bei, sondern stellt auch eine Arbeitserleichteriung im Betrieb dar.

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